• TRADITION & INNOVATION

    Geschichte


    Der landwirtschaftliche Betrieb der Comenda Grande begann mit Maria José de Almeida Margiochi, der Enkeltochter von José Maria Eugénio de Almeida (heutige Stiftung Fundação Eugénio de Almeida), Tochter von Gertrudes de Almeida Margiochi und Francisco Simões Margiochi, letzterer einer der berühmtesten Persönlichkeiten der portugiesischen Landwirtschaft des 19. Jahrhunderts, dem zu der Zeit unzählige nationale und internationale Auszeichnungen in Verbindung mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit erteilt wurden.

    Dieser landwirtschaftliche Betrieb des Hauses Margiochi, der mit seinen 750 ha eine Referenz ist, wurde an Frau Maria Madalena de Noronha und dessen Ehemann D. João vererbt und wird heute von deren Tochter Maria de Lourdes S.A. de Noronha Lopes, ihrem Ehemann António Lopes und deren Kindern weitergeführt. Er begleitet die Umwandlung der Landwirtschaft des Alentejo mit einer Anzahl beträchtlicher Investitionen in diesem Sinne - so erfolgte, neben der Umstellung eines Teils der unbewässerten in bewässerte Flächen, die Ausweitung von Waldgebieten mit Bevorzugung der Korkeiche – Quercus Suber – der Anbau 43ha reiner Rebfläche und eines modernen Olivenhains auf etwa 30ha.

    Comenda Grande
  • Der Weinbau

    Die Weinberg-Kultur


    scheidung für den Weinbau erfolgte vorwiegend daraus, sowohl eine traditionelle Tätigkeit des Landgutes wieder aufzunehmen als auch freigewordene Flächen des generationenalten Hofes, welche durch die Reduzierung der Getreideflächen, wozu dieser über optimale Konditionen verfügt, zu nutzen.

    Auf der Rebfläche wurden etwa 36 ha rote Sorten und 7 ha weiße angebaut, wobei den markanteren Rebsorten der Region des Alentejo - Trincadeira und Aragonez unter den roten bzw. Arinto und Antão Vaz unter den weißen – der Vorzug gegeben wurde, zusammen mit einem geringeren Anteil anderer, welche als ein Mehrwert im Sinne eines potenziellem Differenzierungselements eingeschätzt wurden: Alfrocheiro, Tinta Caiada, Alicante Bouschet, Cabernet Sauvignon, Touriga Nacional, Syrah, Baga unter den roten sowie Verdelho, Sauvignon Blanc und Roupeiro unter den weißen Sorten.

    Sowohl im Weinbau, durch die Auswahl der Rebsorten und einer rigorosen Begleitung und Kontrolle der Produktion, als auch im Weinkeller, durch eine angepasste Technologie, die über moderne technische Mittel verfügt, und deren sorgfältigen Nutzung, wurde ein Weinprofil “gezeichnet“, das die günstigsten bestehenden Konditionen potenzieren soll und in dem Eleganz bzw. Harmonie der Faktoren Sorte und Terrain angestrebt wurden, wobei gleichzeitig den aktuellen Erwartungen der Konsumenten entsprochen werden soll.

    Unser Önologenteam wurde von Professor Colaço do Rosário und Herrn Francisco Pimenta, Schöpfer bedeutender Qualitätsweine, die sich durch ihre Außergewöhnlichkeit hervorheben, gebildet. So wurden der Weißwein Comenda Grande Weiß, mit der fruchtigen Üppigkeit des Verdelho und des Antão Vaz und der Frische des Arinto, und der Rotwein Comenda Grande Rot, mit einer kräftigen Farbe, die den Alicante Bouschet mit Noten sehr reifer Frucht und Rosinen verrät, geboren, wobei die Eigenschaften der Trincadeira und des Aragonez in Verbindung mit den Tanninen des Ausbaus in neuem Holz, die das Ensemble aufwerten, verdeutlicht werden.

    In außergewöhnlichen Jahren erscheint der Rotwein Comenda Grande „Reserva” Rot, gebildet durch die Verbindung derjenigen Sorten, die sich in dem jeweiligen Jahr besonders hervorheben, ausgebaut in Eichfässern mit 1000 Liter Kapazität, in dem - über eine große Gesamtharmonie hinaus - eine eigene Persönlichkeit beabsichtigt wird, wobei von Anfang an ein robustes, dichtes Produkt verfügbar wird, das jedoch mit großer Finesse die besten Eigenschaften der Trauben in hervorragenden Reifegrad verrät.